Was in der Werkstatt alles geht... 

 Arbeiten mit Naturmaterial

 

 

 

Stämme, Äste, Bretter, Reisig, Heu oder auch Fundstücke von Ihren Spaziergängen können sich in meinen Workshops und natürlich mit Hilfe Ihrer Fantasie zu lustigen und dekorativen Gegenständen verwandeln. 

Ich möchte Ihnen in meinen Kursen die Gelegenheit bieten, ganz eigene Kreationen zu verwirklichen, Ihre Ideen umzusetzen und damit Ihren persönlichen Stil hervorzuheben und zu präsentieren. 

Das macht Spass, besonders im Kreis Gleichgesinnter: Zeit haben, Freude haben, etwas entstehen lassen, neue Leute kennenlernen und die Interessen teilen. 

 

Wir arbeiten nicht nur mit Ästen, Reisig und Heu, wie bei dieser Schnecke. Seit einiger Zeit habe ich auch das Filzen für mich entdeckt und muss sagen, es macht einen Riesenspaß mit dieser "fusseligen" flusigen Arbeit immer wieder neue Idee zu entwickeln

 

Arbeiten mit Schafwolle 

 

 

 

Figuren, Eierwärmer, Topflappen, Hexenhüte, Blumengirlanden, Haarschmuck, Spielteppiche, einfache Taschen und sonstige Assecoires für Kleidung und Mode...alles das, kann aus Schafwolle hergestellt werden. Die Ideen gehen einem gar nicht mehr aus, im Gegenteil, während man das eine Projekt verwirklich, hat man das nächste schon im Kopf. 

Auch die Schafwolle ist ein natürlich gewachsenes Naturprodukt und es ist immer wieder erstaunlich, welch` weiche, wunderschöne Formen sie annehmen kann, wenn man sie mit Lust, Hingabe und Geduld bearbeitet. 

 

Immer wieder kommen doch ganz nette Überraschungen dabei heraus: ein Kabelfresser! Er "schluckt" mit Vorliebe kleine Kopfhörer für MP3-Player, Kabel für den PC, Ladekabel usw. und lässt sich, Dank seiner kleinen Größe gut im Schulrucksack unterbringen.   

 

 

 

 

 

Lassen Sie sich begeistern für ein kreatives Hobby, das alle Sinne beansprucht und besuchen Sie einfach die Offene Filzwerkstatt. Dort können Sie die bunte Schafwolle und sich selbst ausprobieren.

 

2012 habe ich ein neues Thema aufgegriffen, das ich vor etwa 25 Jahren begonnen habe: 

Die Idee des "Jahreszeiten-Tisches"! (aus der Waldorf-Pädagogik)  

 

Da ich immer schon einfache, natürliche Materialien bevorzuge, hat mich vor vielen Jahren ein Kurs im Kindergarten besonders angesprochen und ich begann, kleine Püppchen und Figuren für meine Kinder zu gestalten. 

Diese wurden an einem besonderen Platz in der Wohnung mit Wurzeln, Tüchern und anderen selbstgefundenen und gebastelten Schätzen arrangiert. Im Jahresrythmus orientierten sich meine Kinder immer wieder an den neuesten Geschehnissen an diesem Platz: Das Schneeglöckchen erscheint im Garten und auch als kleine Figur auf dem Jahreszeitentisch, die Erdbeeren werden reif, die Blätter fallen (auch auf den Tisch :) ) und der Winter (in Form einer Filzfigur mit riesigem weißem Umhang) hält Einzug.   

 

Spielen, fühlen, entdecken ist Grund-vorraussetzung für ein Kind, um die Welt verstehen zu können. Dafür schaffen wir, als Eltern Raum und Atmosphäre, Anteilnahme und Achtung. Eine Möglichkeit zu spielen und zu entdecken, wurde z.B. auch von der Waldorf-Pädagogik aufgegriffen.  

 

Man entwickelte den Jahreszeitentisch, abgeleitet von dem Buch:  

"Etwas von den Wurzelkindern" von Sybille von Olfers.

 

In Versform beschreibt sie den natürlichen Jahresablauf mit Wurzel- und Blumenkindern und der "Mutter Erde". Wie sich die Wurzelkinder im Laufe des Jahres (je nach Blume) in ein Blumenkind verwandeln, aus der Erde kommen und als Blume in ihrer Farbe aufblühen.
In der "Praxis" steht dann auf dem Jahreszeitentisch ein kleines selbstgemachtes Püppchen als Sonnenblume, Schneeglöckchen usw. und verschwindet dann auch wieder, je nach Blütezeit. Dazu gibt es Gräser, Käfer, also Insekten, Zwerge und diverse Hauptpersonen, wie z.B. die Mutter Erde oder der König Winter.
 Meines Wissens ist die Geschichte schon etwa 100 Jahre alt, aber immer noch aktuell.  

Der Jahreszeitentisch hilft den Kindern, den Jahresrythmus mit allen Naturereignissen zu verstehen und bewußt mitzuerleben.  

 

Auszug aus dem Buch: Jahreszeitentische vom Verlag Freies Geistesleben:     

"Für kleinere Kinder ist es noch schwierig, sich klar vorzustellen, was sich in der Natur abspielt. Dennoch kennen sie unbewußt die Gesetze der Natur.  

 

Dadurch, dass wir auf dem Jahreszeitentisch durch Formen und Farben die Umgebung von draußen hereinholen, rufen wir in ihnen etwas wach, was sich nicht so leicht mit Worten beschreiben läßt.  

Wir nehmen an ihnen eine Art "Freude des Wiedererkennens" wahr. Die größeren Kinder können bereits selber beim Sammeln von schönen und geeigneten Naturgegenständen für den Jahreszeitentisch mithelfen.  

Oft wird in der Schule oder zu Hause etwas gebastelt, was einen Platz darauf verdient. (...) Hält man Ausschau nach einer Stelle, die für den Jahreszeitentisch geeignet ist, zeigt sich oft, dass es bereits einen Ort gibt, wo besondere Gegenstände usw. aufgestellt werden. Es ist empfehlenswert, einen festen Ort dafür zu wählen, denn das gibt den Kindern Geborgenheit."  

 

In meinen Workshops möchte ich nun die Gelegenheit bieten, solche Figuren aus Draht, Filz, Wolle und Nickistoffen herzustellen, um die Kinder auf ihrer Entdeckungsreise in die Welt und die Natur zu begleiten. 

Es gibt hierzu verschiedene Herstellungs-Techniken für die Figuren, wobei ich die "stabilere" Variante für unsere Kurse gewählt habe.  

Die Figuren haben einen Kopf aus Schafwolle, mit Trikot überzogen und in besonderer Weise abgebunden. Darunter erhalten die meisten Figuren, ebenfalls mit Trikot überzogen, Drahtarme, so dass die Puppe beweglich wird. Sie kann stehen "auf eigenen Beinen" oder auf dem "Blumenkleid".   

 

Die Herstellung einer Grundfigur wird also erlernt und ebenfalls sprechen wir über weitere Ausstattungsmöglichkeiten des Tisches.

 

Als Begleit- und Informationsmaterial empfehle ich unter anderem die o.g. Bücher

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Mail:

linda.brauch@lindas-kreativ-werkstatt.de

Tel.: 06297-929570

 

Öffnungszeiten:

Der neue Ausstellungsraum "NaturArt im Häusle" hat,  wie die Werkstatt selbst, keine regulären Öffnungszeiten! Sie können aber jederzeit gerne telefonisch einen Termin vereinbaren oder einfach vorbeischauen.

 

Weitere Informationen  finden Sie unter dem Button "Neuigkeiten" !

 

 Für eine Anmeldung zu einem Workshop klicken Sie auf "Anmeldung" und füllen Sie das Anmeldeformular aus.

 

Falls nicht anders angegeben, übernimmt die Kursleitung Frau Linda Brauch.

 

Die Anmeldung zu den Kursen kann persönlich, telefonisch, per Mail oder über meine Homepage erfolgen.

 

Die Kursgebühr versteht sich bei allen Kursen ohne Materialkosten.  oder sie sind entsprechend benannt.

 

Welches Material jeweils mitzubringen ist, wird nach Ihrer Anmeldung in der Teilnahmebestätigung beschrieben, die 1-2  Wochen vor Kursbeginn an Sie zugeschickt wird.